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Zum Ausmarsche

E. M. Arndt. 1815

1. O du Deutschland, ich muß marschieren, o du
Deutschland, du machst mir Mut! Meinen Säbel will ich
schwingen, meine Kugel, die soll klingen, gelten
soll’s des Feindes Blut, gelten soll’s des Feindes Blut!

2. Nun ade, fahr wohl, Feinsliebchen! weine nicht die Augen rot,
trage dieses Leid geduldig, Leib und Leben bin ich schuldig, |: es gehört
zum Ersten Gott. :|

3. Nun ade, herzlieber Vater! Mutter, nimm den Abschiedskuß!
Für das Vaterland zu streiten, mahnt es mich nächst Gott zum Zweiten,
daß ich von euch scheiden muß.

4. Auch ist noch ein Klang erklungen mächtig mir durch Herz und
Sinn: Recht und Freiheit heißt das Dritte, und es treibt aus eurer
Mitte mich in Tod und Schlachten hin.

5. O wie lieblich die Trommeln schallen und Trompeten blasen
drein! Fahnen wehen frisch im Winde, Ross’ und Männer sind ge-
schwinde, und es muß geschieden sein.

6. O du Deutschland, ich muß marschieren, o du Deutschland, du
machst mir Mut! Meinen Säbel will ich schwingen, meine Kugel, die
soll klingen, gelten soll’s des Feindes Blut!

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