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Für Kaiser und Reich

Otto Franz Gensichen

1. In den Jahren der Schmach, in den Jahren der Not er-
scholl erst leiser und leiser, dann lauter, als wolle er
wekken vom Tod die Kraft, die so zeitig, so ruhmlos ver-
loht, der Ruf nach dem Reich und dem Kaiser, der
Ruf nach dem Reich und dem Kai=ser.

2. Die Jahre verrauschten, die Jugend ward alt, und das Alter
ward müder und greiser, da brauste ein Sturm durch den Wasgenwald,
das harrende Sehnen gewann nun Gestalt: |: wir haben das Reich
und den Kaiser. :|

3. Zu beiden zu stehn im Glück wie in Not, das schwören wir
heute, Allweiser! Wohin uns auch stelle der Pflichten Gebot, wir besiegeln
die Treue bis in den Tod: Gott schirme das Reich und den Kaiser!

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