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Gesang deutscher Männer

Nach Friedrich Lange. 1812

1. Es heult der Sturm, es braust das Meer; heran ihr Sorgen
schwer, heran bei Wetter und Regen! In unsern
Adern jauchzt die Lust, jauchzt die Lust; wir freien Männer, wir
werfen die Brust euch keck und kühn entgegen.
1-4. Es gilt, es gilt! die Hand an das Schwert gelegt, wenn
uns das Herz im Busen schlägt, das Vaterland zu retten, es
gilt das Vaterland zu retten, es gilt das
Vaterland zu retten!

2. Es heult der Sturm, es braust das Meer; wir schwören hoch
und hehr, das Vaterland treu zu retten; obgleich der Wütrich |: dräut
und schnaubt, :| ob allen er auch das Herz geraubt, wir sprengen seine
Ketten. Es gilt ec.

3. Es heult der Sturm, es braust das Meer; mag rings der Feigen
Heer sich scheun vor Gram und vor Sorgen, uns freut Gefahr und
Sturmesdrang, wir wolln beim fröhlichen Becherklang ausharren bis
zum Morgen. Es gilt ec.

4. Es heult der Sturm, es braust das Meer; es zittert um uns
her, drum frisch, ihr Männer, getrunken! Dann morgen auf, das
Schwert zur Hand, bis wir befreit unser Vaterland, und der Feind zur
Höll gesunken. Es gilt ec.

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