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Deutsch und furchtlos

A. Ey.

1. Die ganze Welt in Waffen starrt, ein wogend Feld von Erz und
Eisen, und alles lauscht und alles harrt, wer wird den
rechten Pfad uns weisen? Da tönt ein donnergleiches Wort her-
unter in die Völkerherde: „Wir Deutsche fürchten
unsern Gott, sonst aber niemand auf der Er-
de! Wir Deutsche fürchten unsern Gott,
sonst aber niemand auf der Erde!“

2. Im Osten liegt der grimme Bär mit scharfem Biß und ehrnen
Pranken, und immer näher, immer näh’r drängt er an unsres Hauses
Schranken. Er kratzt und scharrt an Wand und Pfort, daß Stein
und Pfosten wankend werde. „Wir Deutsche fürchten unsern Gott“ ec.

3. Und ob im Westen auch der Hahn zugleich erhebt sein Kriegs=
geschmetter, und ob sie alle auf dem Plan zum Sturme ziehn in
Schlachtenwetter: wir stehen ohne Angst und Spott zum Schutz bereit
dem heimschen Herde. „Wir Deutsche fürchten unsern Gott“ ec.

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