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Wer jetzig Zeiten leben will

1. Wer jetzig Zeiten leben will,
mu� haben tapfers Herze,
es sein der argen Feind so viel,
bereiten ihm gro� Schmerze.
Da hei�t es stehn ganz unverzagt
in seiner blanken Wehre,
da� sich der Feind nicht an uns wagt,
es geht um Gut und Ehre.

2. Geld nur regiert die ganze Welt,
dazu verhilft betr�gen;
wer sich sonst noch so redlich h�lt,
mu� doch bald unterliegen.
Rechtschaffen hin, rechtschaffen her!
Das sein nur alte Geigen!
Betrug, Gewalt und List vielmehr!
Klag du, man wird dir's zeigen.

3. Doch wie's auch kommt, das arge Spiel,
behalt ein tapfers Herze,
und sein der Feind auch noch so viel,
verzage nicht im Schmerze.
Steh, gottgetreulich, unverzagt
in deiner blanken Wehre,
wenn sich der Feind nur an dich wagt,
es geht um Gut und Ehre!

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