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Wenn wir durch die Straßen ziehen

1. Wenn wir durch die Strassen ziehen
recht wie Bursch' in Saus und Braus,
schauen Augen, blau' und graue,
schwarz' und braun' aus manchem Haus.
Und ich lass' die Blicke schweifen
durch die Fenster hin und her,
fast, als wolt' ich eine suchen,
die mir die allerliebste w�r'.

2. Und doch wei� ich, da� die Eine
wohnt viel Meilen weit von mir,
und doch mu� ich immer gucken
nach den schmucken Jungfern hier.
Liebchen, woll' dich nicht betr�ben,
wenn dir eins die Kunde bringt,
und da� dich's nicht �berrasche,
dieses Lied der Wandrer singt.

(3. Liebchen, nicht um Goldeslohne
h�rt" ich auf, dir treu zu sein,
nicht um eine K�nigskrone:
ewig, ewig bleib' ich dein!
Doch das Schaun nach h�bschen M�dchen,
die so freundlich nach mir sehn,
nach den braunen, nach den blonden,
wirst du mir doch zugestehn.)

(4. Wenn wir bei den Gl�sern sitzen,
unser Herz der Wein erfreut,
wenn die Lieder hell erklingen,
sich manch Freundschaftsband erneut;
dann, mein Liebchen, blicke freundlich,
h�rst du Lied und Becherklang:
dann gedenk 'ich deiner Liebe
und dich feiert mein Gesang!)

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