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Wenn im sonnigen Herbste die Traube schwillt

1. Wenn im sonnigen Herbste die Traube schwillt
am sagenumwobenen Rhein,
wie so freudig der Sang aus der Seele quillt
beim funkelnden, k�stlichen Wein!
O du herrlicher wonniger Wandertag
am Rhein, am sonnigen Rhein,
du fr�hlicher, lachender Menschenschlag
am Rhein |: am sonnigen Rhein !:|

2.Und im Lenz, wenn die Erde in Bl�ten steht
am sagenumwobenen Rhein,
wenn der Odem der Liebe die Brust durchweht,
Herzliebste gedenke ich dein!
O du fr�hliche, selige Minnezeit
am Rhein, am sonnigen Rhein,
wo der Himmel so blau
und das Herz so weit
am Rhein |: am sonnigen Rhein !:|

3. Wenn dereinst mir Freund und Hein
mit der Sense winkt
am sagenumwobenen Rhein,
gib mir her den Pokal,
eh� das Haupt mir sinkt,
und f�ll ihn mit labendem Wein!
O du friedlich verglimmendes Abendrot
am Rhein, am sonnigen Rhein,
o du leichter, vers�hnender Zechertod
am Rhein |: am sonnigen Rhein !:|

4. Doch solang uns die Jugend die Locken kr�nzt
am sagenumwobenen Rhein,
sei von liebender Hand mir das Glas kredenzt
mit funkelndem, k�stlichen Wein!
Sei geschaut in den leuchtendsten Augen Pracht
am Rhein, am sonnigen Rhein,
sei geherzt und gek��t in der Maiennacht
am Rhein |: am sonnigen Rhein !:|

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