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Was schiert mich Reich und Kaiserprunk

1. "Was schiert mich Reich und Kaiserprunk
mit all den b�sen Plagen,
will mir viel besser doch ein Trunk
in Ruhe hier behagen!"
So sprach der Kaiser Wenzeslaus
und trank den vollen Humpen aus
|:beim K�nigsstuhl zu Rhense.:|

2. Drauf Kurf�rst Ruprecht von der Pfalz
hub an: �Mein Herr und Kaiser!
Ihr sprecht allda mit vielem Salz
vom roten A�mannsh�user.
Doch glaubt mir's, ich bericht' Euch recht:
auch Bacharacher schmeckt nicht schlecht
|:beim K�nigsstuhl zu Rhense." :|

3. Und als der Kaiser Wenzel das
und all die Herrn vernommen,
da lie�en sie von dort ein Fass
des edeln Weines kommen
und setzten sich fr�h Tages dran
und schenkten ein und stie�en an
|:beim K�nigsstuhl zu Rhense.: |

4. Der Kaiser sprach: �Der Wein schmeckt mir,
das sag' ich ohn' Bedenken,
und wer des edeln Weines hier
genug mir wollte schenken,
dem gab' ich meine Kron' zum Dank!"
Er sprach es, schwieg und trank und trank
|:beim K�nigsstuhl zu Rhense. :|

5. �Wohlan, den Handel geh' ich ein!"
sprach Ruprecht mit Behagen,
�Ich will statt Euer Kaiser sein
und Eure Krone tragen.
Vier Fuder, d�nkt mich sind genung,
die dienen Euch derweil zum Trunk
|:beim K�nigsstuhl zu Rhense." :|

6. �Nimm Zepter, Hermelin und Kron',
nimm alles, was ich trage;
doch qu�lt dich Zwietracht einst und Hohn,
so denk an mich und sage:
Der Wein ist mehr als Kronen wert;
das hat ein Kaiser mich gelehrt
|:beim K�nigsstuhl zu Rhense.":|

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