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Vom Flaschenhaupt den Pfropfen fort

1. Vom Flaschenhaupt den Pfropfen fort
und vom Humor die Z�gel!
Frau Musika, sie geb' dem Wort
|: die leichten, flinken Fl�gel, :|
und auf des Liedes Schwingen steig'
das Herz zu dieser Stunde
hoch in der Freude Sonnenreich
|: in lust'ger Zecherrunde. :|

2. Und haben wir kein Fl�gelpaar,
das tr�gt bis zu den Sternen -
vom Schmetterling, nicht nur vom Aar,
|: l�sst fliegen auch sich lernen. :|
Der Falter soll uns Lehrer sein,
der Sorgen gift'ge Nattern,
des Lebens Staub und Dorn und Neid
|: beim Wein zu �berflattern. :|

3. Jung R�slein frisch, jung R�slein rot,
du sch�nster Maigedanke,
du bietest uns das Himmelsbrot
|: zum duft'gen Himmelstranke. :|
Du holdes Kind, du Fr�hlingsflur,
lass scherzen uns und kosen!
Es brechen nicht, es k�ssen nur
|: die Falter sacht die Rosen. :|

4. Vom Taukelch trinkt der Schmetterling;
die R�mer uns geb�hren -
schon ziert des Bechers blanker Ring
|: ein Kranz von Perlenschn�ren. :|
Wir schl�rfen sie, und jeder Druck
f�llt von der Brust uns leise;
es zieht der Geist in solchem Schmuck
|: in sel'ge G�tterkreise. :|

5. Die G�tter trinken Br�derschaft
mit uns, dem Erdens�hnen,
und hellen Klangs, mit voller Kraft
|: soll unser Sang ert�nen. :|
Im goldnen Wein ist Sonnenschein -
da ist das rechte Leben!
Gesegnet sei der Vater Rhein,
|: gesegnet seine Reben! :|

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