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Und legt ihr zwischen mich und sie

1. Und legt ihr zwischen mich und sie
auch Strom und Thal und H�gel,
gestrenge Herrn, ihr trennt uns nicht,
das Lied, das Lied der Fl�gel.
Ich bin ein Spielmann wohlbekannt,
ich mache mich auf die Reise,
und sing' hinfort durchs ganze Land
nur nicht die eine Weise:
|:Ich habe dich lieb, du S�sse,
du meine Lust und Qual,
ich habe dich lieb und gr�sse
dich tausend-, tausendmal!:|

2. Und wandr' ich durch den laub'gen Wald,
wo Fink und Amsel schweifen:
mein Lied erlauscht das V�lkchen bald
und hebt es an zu pfeifen.
Und auf der Heide h�rt's der Wind,
der spannt die Fl�gel heiter
und tr�gt es �ber den Strom geschwind
und �ber den Berg und weiter:
|: Ich habe dich lieb usw. :|

3. Durch Stadt und Dorf, durch Wies' und Korn
spiel' ich's auf meinen Z�gen,
da singen's bald zur Nacht am Born
die M�gde mit den Kr�gen;
der J�ger summt es vor sich her,
sp�rt er im Buchenhage;
der Fischer wirft sein Netz ins Meer
und singt's zum Ruderschlage:
|:Ich habe dich lieb usw. :|

4. Und frischer Wind und Waldv�glein
und Fischer, Magd" und J�ger,
die m�ssen alle Boten sein
und meiner Liebe Tr�ger.
So kommt's im Ernst, so kommt's im Scherz
zu deinem Ohr am Ende,
und wenn du's h�rst, da pocht dein Herz,
du sp�rst es, wer es sende:
|:Ich habe dich lieb usw. :|

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