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1.'s gibt kein schöner Leben,
als Studentenleben,
wie es Bacchus und Gambrinus schuf;
in die Kneipen laufen
und sein Geld versaufen,
ist ein hoher, herrlich Beruf.
Ist das Moos entschwunden,
wird ein Bär gebunden,
immer geht's indulci iubilo;
ist kein Geld in Bönlen,
ist doch Oumo in Schenken
für den kreuzfidelen Studio.

2. Auch von Lieb' umgeben
ist's Studeutenleben,
uns beschützet Venus Cypria;
Mädchen, die da lieben
und das Küssen üben,
waren stets in schwerer Menge da.
Aber die da schmachten
und platonisch trachten -
ach, die liebe Unschuld tut nur so:
denn so recht inwendig brennt es
ganz unbündig für den kreuzfidelen Studio.

3. Will zum Kontrahieren
einer mich touchieren,
gleich gefordert wird er,
augenblicks: "Bist ein dummer Junge!"
Und mit raschem Sprunge
auf Mensur geht's im Paukantenwichs.
Schleppfuchs muß die Waffen
auf den Paukplatz schaffen,
Quarten pfeifen, Terzen schwirren froh.
Hat ein Schmiß gesessen,
ist der Tusch vergessen
von dem kreuzfidelen Studio.

4. Vater spricht: "Das Raufen
und das Kneipenlaufen
nutzt dir zum Examen keinen Deut!"
Doch dabei vergißt er,
daß er ein Philister,
und daß jedes Ding hat seine Zeit.
Traun! das hieße lüstern,
schon nach sechs Semestern
ein Examen! Nein, das geht nicht so!
Möchte nie auf Erden
etwas andres werden
als ein kreuzfideler Studio.

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