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Heimat

Eichrodt

1. O Heimat am Rhein, alemannisches Land, o Strombraut, geliebte, dich faßt meine Hand! Hier hoch auf dem Blauen, auf Schwarzwaldhöh, hier grüß ich die Heimat, so weit ich nur seh.

2. Vogesen, darüber der Goldduft wallt, ihr Berge von herrlicher Hochgestalt, ihr fesselt den Blick, dann schweifet er hin, nach Süd, wo die Alpen, die ewigen, glühn.

3. Und waffn ich den Blick und schau ich hinaus, ich schaue die Heimat, die weite, nicht aus, die sonnigen Gauen, voll Reiz und voll Wein, die lachenden Lande, durchströmet vom Rhein.

4. Ihr Fluren, ihr Täler, ihr Waldungen grün, ihr Burgen, ihr Städte mit Münstern kühn, ihr Völklein, Glück und Gefahren vertraut, behüt euch der Himmel, der über euch blaut!

5. Wohl trennen mag Schicksal ein Volk und ein Land, doch einigt die Herzen ein ewiges Band und macht uns zu Brüdern und schließet uns ein in ein Paradies, unsre Heimat am Rhein!

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