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Nun trinke Valet und fahre dahin

1. Nun trinke Valet und fahre dahin!
Frisch an, Geselle, frisch an!
Ein tapferes Herz und ein fr�hlicher Sinn,
das hilft in den Sattel dem Mann.
Was r�stig begonnen, ist halb schon gewonnen,
drum vorw�rts! und biete dem Gl�cke die Hand
zu Wege, zu Stege, zu Wasser und Land.

2. Wenn dich in der Ferne die Schwalbe umkreist,
dann denke, so fliegt sie auch hier;
das Tischlein, an dem du noch gestern gespeist,
gibt heut' einem andern Quartier.
So werden getrieben, die gerne geblieben,
so rostet kein Riegel, es bindet kein Band
zu Wege, zu Stege, zu Wasser und Land.

3. Wenn sauer der Wind um die Nase dir weht,
was tut es? nur immer gradaus!
Und hat dir ein M�del den Kopf verdreht,
reich ihr den Vergissmeinnichtstrauss.
Wo immer auch winken die Becher zum Trinken,
da sch�ttle nicht, l�sch in der Kehle den Brand,
zu Wege, zu Stege, zu Wasser und Land.

4. Nun werde gesprochen das letzte Wort,
Valet, Geselle! Valet!
Und was hier verwelket, das bl�het dort,
und einmal wird alles wett.
Wenn lange verklungen, was einst wir gesungen,
so h�lt doch in St�rmen die Treue noch Stand
zu Wege, zu Stege, zu Wasser und Land.

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