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Nun reicht mir flugs einen schäumenden Krug

1. Nun reicht mir flugs einen sch�umenden Krug,
dem m�den, durstigen Scholaren!
Ich habe Wanderns jetzt �bergenug,
genug auch des D�rstens erfahren.
Was seid ihr so s�umig? Den Zapfen ins Fa�!
Schenkt ein mir, reicht her mir das sch�umende Na�!
|: Gr�� Gott, alt M�nchen, du feines! :|

2. Vom hohen Norden,da wandert' ich her,
wo die Eichen, die dunkelen, ragen,
wo um Hain und Heide und H�gel und Meer
sich spinnen gesch�ftige Sagen:
ein Sachse bin ich, bin sinnig und fest,
dein bleib' ich bis zu des Lebens Rest,
|:du heimatlich rote Erde! :|

3. Mu�t' wandern, mu�t' wandern hinaus in die Welt,
es trieb mich mit m�chtigem Drange
und fort ging es r�stig durch Wald und Feld
bei fr�hlichem Liederklange.
Viel Burschen sah ich die Stra�e ziehn
und lustig zog es mir durch den Sinn:
|:Juchheissa, Studentenblut lebe!:|

4. Und als ich nach Wanderns M�he und Last
die Alpen sah herrlich ergl�hen,
da macht' ich bei dir, alt M�nchen, die Rast,
mag nimmermehr weiter nun ziehen.
Jetzt beut mir den Willkomm mit sch�umendem Krug,
ich habe des Wanderns jetzt �bergenug!
|:Gr�� Gott, alt M�nchen, du feines!:|

5. Gr�� Gott, ihr Br�der aus heimischem Land,
ihr Sachsen, vielliebe Gesellen;
gr�� Gott, ich reich' euch die Bruderhand,
will treu mich all zeit zu euch stellen.
Es gr�ne die Tanne, es wachse das Erz,
Gott schenke euch allen ein fr�hliches Herz!
|:Gl�ck auf! Saxonia lebe!:|

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