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Noch ist die blühende goldene Zeit (Die Tage der Rosen)

1. Noch ist die bl�hende goldene Zeit:
o du sch�ne Welt, wie bist du so weit!
und so weit ist mein Herz, und so klar wie der Tag,
wie die L�fte, durchjubelt vom Lerchenschlag!
Ihr Fr�hlichen, singt, weil das Leben noch mait:
noch ist die sch�ne, die bl�hende Zeit,
noch sind |:die Tage der Rosen!:|

2. Frei ist das Herz, und frei das Lied,
und frei ist der Bursch, der die Welt durchzieht;
und ein rosiger Kuss ist nicht minder frei,
so spr�d und versch�mt auch die Lippe sei.
Wo ein Lied erklingt, wo ein Kuss sich beut,
da heisst's: Noch ist bl�hende, goldene Zeit,
noch sind |:die Tage der Rosen!:|

3. Ja im Herzen tief innen ist alles daheim,
der Freude Saaten, der Schmerzen Keim.
Drum frisch sei das Herz und lebendig der Sinn,
dann brauset, ihr St�rme, daher und dahin!
Wir aber sind allzeit zu singen bereit:
Noch ist die bl�hende, goldene Zeit,
noch sind |:die Tage der Rosen!:|

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