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Nennt man mir drei Wunderdinge

1. Nennt man mir drei Wunderdinge,
Frauen, Lieder und den Wein,
wird�s im Herzen mir, als ginge
dr�ben auf der Sonne Schein,
und die Nebelschleier fallen,
drein die Nacht die Berge h�llt,
fromme Beter seh� ich wallen,
Glockenklang die L�fte f�llt.
Und mich fa�t ein froh Entz�cken,
wie verkl�rt im Morgenstrahl
liegst du da vor meinen Blicken,
m�rchengleich im duft�gen Tal,
mit des Fr�hlings Brautgewanden
herrlich leuchtend angetan,
Kleinod du in Frankenlanden,
|: Stadt des heiligen Kilian! :|

2. Sonnengold, auf deinen H�hen
wandelt sich's zum Feuerwein,
Morgenwind mit s��em Wehen
gie�t der Bl�ten Balsam drein
und im Herzen l�st sich wieder,
was im Wein gepaart so hold:
Blumend�fte werden Lieder,
Liebe wird aus Sonnengold.
Lieder ziehn auf leichten Schwingen,
wie der Fr�hwind kosend rauscht,
und dem sehnsuchts weichen Singen
neigt die Sch�ne sich und lauscht.
Lieder sind der Minne Boten,
Liebchens �ug' flammt sonnenhell,
k��t von Lippen keck, von roten,
|: Liedes Lohn sich der Gesell. :|

3. Gr�n Gel�nde, Silberfluten,
blauer Himmel, Pilgersang
und darein der alten guten
Kirchenglocken Feierklang:
ja, mir ist's, als ob mir's klinge
wie ein Gr��en her vom Main,
nennt man mir die Wunderdinge
Frauen, Lieder und den Wein!
Und mich fa�t ein froh Entz�cken:
wie dereinst im Morgenstrahl
seh' ich dich vor meinen Blicken,
segne dich vieltausendmal,
mit des Fr�hlings Brautgewanden
herrlich leuchtend angetan,
Kleinod du in Frankenlanden,
|: Stadt des heil'gen Kilian!: |

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