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Mich ergreift, ich weiß nicht wie

1. Mich ergreift, ich wei� nicht wie, himmlisches Behagen.
Will mich�s etwa gar hinauf zu den Sternen tragen?
Doch ich bleibe lieber hier, kann ich redlich sagen,
|: beim Gesang und Glase Wein auf den Tisch zu schlagen. :|

2. Wundert euch, ihr Freunde, nicht, wie ich mich geb�rde;
wirklich ist es allerliebst auf der lieben Erde;
darum schw�r' ich feierlich und ohn' alle F�hrde,
|: da� ich mich nicht freventlich wegbegeben werde. :|

3. Da wir aber allzumal so beisammen weilen,
d�cht' ich, kl�nge der Pokal zu des Dichters Zeilen.
Gute Freunde ziehen fort wohl einhundert Meilen,
|: darum soll man hier am Ort anzusto�en eilen.: |

4. Lebe hoch, wer Leben schafft! Das ist meine Lehre.
Unser K�nig denn voran, ihm geb�hrt die Ehre.
Gegen inn- und �u�ern Feind setzt er sich zur Wehre;
|: ans Erhalten denkt er zwar, mehr noch wie er mehre. :|

5. Nun begr��' ich sie sogleich, sie, die einzig Eine.
Jeder denke ritterlich sich dabei die Seine.
Merket auch ein sch�nes Kind, wen ich eben meine,
|:nun, so nicke sie mir zu: Leb' auch so der Meine!:|

6. Freunden gilt das dritte Glas, zweien oder dreien,
die mit uns am guten Tag sich im stillen freuen
und der Nebel tr�be Nacht leis' und leicht zerstreuen;
|: diesen sei ein Hoch gebracht, alten oder neuen. :|

7. Breiter wallet nun der Strom mit vermehrten Wellen.
Leben jetzt im hohen Ton redliche Gesellen,
die sich mit gedr�ngter Kraft brav zu
sammenstellen
|:in des Gl�ckes Sonnenschein und in schlimmen F�llen. :|

8. Wie wir nun zusammen sind, sind zusammen viele.
Wohl gelingen denn, wie uns, �ndern ihre Spiele!
Von der Quelle bis ans Meer mahlet manche M�hle,
|:und das Wohl der ganzen Welt ist's, worauf ich ziele.: |

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